Was an einem System für die Suche zählt, steht selten im Werbetext des Herstellers. Bei einem Redaktionssystem gibt es so viele Adressen, wie jemand Seiten angelegt hat. Bei TYPO3: jede Seite trägt ein eigenes Adressfeld, das sich aus dem Titel füllt und von Hand überschreiben lässt.
Wie TYPO3 Adressen bildet
Jede Seite trägt ein eigenes Adressfeld, das sich aus dem Titel füllt und von Hand überschreiben lässt. Wie die Parameter einer Erweiterung in die Adresse kommen, steht nicht im Seitenbaum, sondern in der Konfiguration der Website – einer Datei, die mit dem Quellbestand ausgeliefert und versioniert wird.
Wo dieselbe Seite zweimal steht
Was in dieser Konfiguration nicht steht, hängt als Parameter hinten an. Eine Listenansicht mit Blättern und Filtern führt dieselbe Seite dann unter beliebig vielen Adressen, bis jemand die Parameter in die Adressbildung aufnimmt.
Umbenennen, ohne die Adresse zu verlieren
Der Bestand bringt ein eigenes Modul für Weiterleitungen mit. Ändert sich das Adressfeld einer Seite, wird die Weiterleitung selbsttätig angelegt; über die Konsole lässt sich der Bestand prüfen und aufräumen, und der Systembericht meldet, wo zwei Regeln einander widersprechen.
Indexierung steuern
Die Indexierung wird je Seite in den Seiteneigenschaften abgeschaltet. Daneben gibt es die Einstellung, eine Seite nicht ins Menü zu nehmen – zwei verschiedene Dinge, die regelmäßig verwechselt werden.
Strukturierte Daten ohne Zusatz
Kanonische Adresse, hreflang und XML-Sitemap kommen aus einer Systemerweiterung, die zum Bestand gehört. Für diese Grundausstattung ist hier nichts nachzurüsten.
Wenn zwei Sprachen gebraucht werden
Sprachen gehören zur Konfiguration der Website, nicht zu einem Zusatzmodul. Jede bekommt ihren eigenen Adressraum, und die Übersetzung hängt als Datensatz am Original – das ist der Unterschied zu zwei Beiträgen, die zufällig dasselbe meinen.
Der Server gehört Ihnen – und die Verantwortung
TYPO3 läuft auf Ihrem Server. Weiterleitungen lassen sich deshalb dort einrichten, wo sie unabhängig vom System gelten: im Webserver. Das ist der Weg, der auch dann noch trägt, wenn das System selbst einmal ausgetauscht wird.
Woran es meistens liegt
Die Konfiguration liegt im Dateisystem, der Inhalt in der Datenbank. Wer die Datenbank umzieht und die Konfiguration vergisst, hat einen vollständigen Seitenbaum ohne eine einzige Adresse.
Und der Standort?
Das System entscheidet, wie eine Seite gebaut ist – nicht, ob sie am Ort gefunden wird. Was dafür nötig ist, steht auf der Seite Ihrer Stadt: Unternehmensprofil, einheitliche Angaben, Ortsteile, Nachbarorte.
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- Weiterleitungsmodul im Bestand, selbsttätig bei geändertem Adressfeld: docs.typo3.org, abgerufen am 21.08.2026.