Google Unternehmensprofil Beiträge sind die einzige Stelle im Profil, an der Sie regelmäßig etwas Neues sagen können, ohne Stammdaten anzufassen. Eine neue Leistung, ein Tag der offenen Tür, ein befristetes Angebot: All das passt in einen Beitrag. Viele Betriebe legen einmal ein paar Beiträge an und vergessen die Funktion dann. Dieser Ratgeber zeigt, welche Beitragsarten es gibt, welche Regeln Google anlegt und wie Sie mit wenig Aufwand einen Rhythmus finden.
Drei Beitragsarten und ihre Felder
Google unterscheidet Aktuelles, Angebote und Veranstaltungen [1]. Die Felder unterscheiden sich:
| Art | Pflichtangaben | Optional |
|---|---|---|
| Aktuelles | keine | Beschreibung, Foto oder Video, Aktionsbutton mit Link |
| Angebot | Titel, Datum und Uhrzeit | Beschreibung, Foto oder Video, Gutscheincode, Link, Nutzungsbedingungen |
| Veranstaltung | Titel, Start- und Enddatum | Uhrzeiten, Beschreibung, Foto oder Video, Aktionsbutton |
Bei Veranstaltungen ohne Uhrzeit zeigt Google das Ereignis als ganztägig an. Bei Angeboten fügt Google den Button "Angebot ansehen" automatisch ein [1]. Für Aktuelles nennt Google Buttons etwa zum Buchen, Bestellen oder für weitere Informationen [1].
Wo Beiträge erscheinen und wie lange
Veröffentlichte Beiträge zeigt Google in der Suche und in Maps. Mobil erscheinen sie unter den Tabs "Aktuelle Informationen" oder "Übersicht", am Computer im Bereich "Vom Inhaber" [1]. Ausgewählte Beiträge direkt im Profil gibt es laut Google derzeit nur auf Englisch für Gastronomiebetriebe mit einem Standort in den USA, im Vereinigten Königreich, in Kanada, Australien und Neuseeland [1]. Für deutsche Betriebe spielt diese Funktion also keine Rolle.
Beiträge, die älter als sechs Monate sind, archiviert Google, sofern Sie keinen Zeitraum angegeben haben [1]. Für Angebote und Veranstaltungen setzt der Zeitraum ohnehin ein Ende. Ein Beitrag zum neuen Lieferservice verschwindet also nach einem halben Jahr aus der Ansicht. Wer möchte, dass Kunden im Profil laufend etwas Aktuelles sehen, plant deshalb in kürzeren Abständen.
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Prüfung durch Google
Nach dem Veröffentlichen prüft Google den Beitrag. Er steht dann auf "Live" und ist öffentlich sichtbar, auf "Ausstehend", solange er verarbeitet wird oder das Profil noch nicht bestätigt ist, oder auf "Nicht freigegeben" mit Hinweis auf den betroffenen Richtlinienpunkt [1]. Ein Profil ohne Bestätigung kann also Beiträge anlegen, die niemand sieht.
Die Inhaltsrichtlinien für Fotos, Videos und Beiträge enthalten einige Regeln, an denen Beiträge in der Praxis scheitern [2]. Google entfernt unter Umständen Beiträge mit nicht bestätigten Kontaktdaten. Dazu zählen Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Namen von Konten in sozialen Medien. Statt einer Nummer im Text empfiehlt Google den Button "Jetzt anrufen", der die bestätigte Nummer aus dem Profil nutzt [2]. Hotels dürfen keine Beiträge vom Typ Angebot erstellen und in Beiträgen keine Angebote, Werbeaktionen oder Rabatte erwähnen oder verlinken [2]. In regulierten Bereichen wie Alkohol, Tabak, Gesundheits- und Medizinprodukten, Glücksspiel, Waffen und Finanzdienstleistungen dürfen laut Google keine Inhalte zu den Produkten selbst gepostet werden [1]. Für die Einhaltung geltender Gesetze sind Sie selbst verantwortlich [2].
Themen, die sich für Beiträge eignen
Ein Beitrag lohnt sich, wenn er eine Frage beantwortet, die Kunden gerade haben. Nach unserer Erfahrung funktionieren diese Anlässe gut:

- Saisonales: Ein Reifenhändler kündigt die Wechselzeit an, ein Gartenbaubetrieb die Pflanzzeit.
- Neue Leistungen oder Produkte, mit Foto und einem Satz, für wen sie gedacht sind.
- Veranstaltungen mit festem Datum, etwa ein Werkstatttag oder eine Verkostung.
- Befristete Angebote mit klaren Bedingungen im Feld Nutzungsbedingungen.
- Hinweise, die sonst zu Anrufen führen: geänderte Abläufe, Lieferzeiten, Terminvergabe.
Geänderte Öffnungszeiten gehören dagegen in das Feld für Öffnungs- und Sonderöffnungszeiten, nicht nur in einen Beitrag. Google nennt vollständige und aktuelle Öffnungszeiten, auch Sonderöffnungszeiten, als Teil eines guten Profils [3]. Der Ratgeber Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten pflegen beschreibt das. Ein Beitrag kann zusätzlich darauf hinweisen.
Ein Beitrag Schritt für Schritt
Angelegt wird ein Beitrag im Unternehmensprofil über die Funktion zum Hinzufügen eines Beitrags. Dort wählen Sie die Art und füllen die Felder aus [1]. Bevor Sie das tun, lohnt ein kurzer Entwurf. Wir bauen Beiträge für Kunden meist in vier Teilen auf: ein Satz, worum es geht, ein Satz, für wen es gedacht ist, die nötigen Einzelheiten wie Datum oder Bedingung und am Ende der passende Button.
Ein Beispiel für einen erfundenen Fahrradladen: "Ab sofort machen wir Ihr Rad fit für den Frühling. Die Inspektion ist für alle gedacht, die nach dem Winter wieder regelmäßig fahren wollen. Termine vergeben wir für die nächsten Wochen, das Rad holen Sie am selben Tag wieder ab." Darunter steht der Button zum Buchen, der auf die Terminseite der Website führt. Der Text kommt ohne Telefonnummer aus, denn dafür gibt es den Button "Jetzt anrufen" [2]. Er nennt keinen Preis, den Sie später an mehreren Stellen ändern müssten.
Bilder und Videos im Beitrag
Beiträge können Text, Fotos oder Videos enthalten. Fotos und Videos müssen die allgemeinen Inhaltsrichtlinien und zusätzliche Kriterien erfüllen [1, 2]. Technische Vorgaben zu Fotos im Profil, etwa Formate und Größen, fasst der Ratgeber Fotos im Unternehmensprofil zusammen. Für Beiträge gilt: Ein echtes Bild aus dem Betrieb wirkt stärker als eine Grafik mit viel Schrift, und das Motiv sollte zum Text passen.
Einen Rhythmus finden, der durchhält
Im Alltag fehlt für Beiträge oft eher die Zeit als die Ideen. Google bietet zwei Hilfen: Sie können einen Beitrag über "Diesen Beitrag planen" zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen, und für regelmäßige Beiträge gibt es Wiederholungen wöchentlich, monatlich oder nach eigenem Zeitplan [1]. Wir empfehlen kleinen Betrieben, feste Termine für die Planung zu reservieren und die Beiträge für die nächsten Wochen vorzubereiten. Die Sechs-Monats-Grenze für die Archivierung gibt dabei den äußersten Rahmen vor.

Bei Filialbetrieben lohnt eine zentrale Planung mit Spielraum für die einzelnen Standorte. Ein Beitrag, der in allen Filialen gleich lautet, sagt Kunden vor Ort wenig. Besser ist ein gemeinsamer Anlass mit einem Satz, der den Standort betrifft. Wie Teams viele Profile gemeinsam pflegen, steht im Ratgeber Mehrere Google Profile verwalten.
Wirkung messen
Zu einzelnen Beiträgen liefert die Leistungsübersicht des Profils wenig. Für Angebote zeigt Google Ansichten und Klicks [4]. Für alle anderen Beiträge bleibt der Umweg über die eigene Website. Hängen Sie an den Link im Aktionsbutton Kampagnenparameter an, damit Google Analytics die Besuche getrennt ausweist [5]. Wie Sie die Parameter setzen, beschreibt der Ratgeber Statistiken im Unternehmensprofil. Was UTM-Parameter sind, erklärt das Glossar unter UTM-Parameter.
Sie wissen nicht, worüber Ihr Betrieb regelmäßig schreiben soll, oder ein Beitrag wird immer wieder abgelehnt? Bringen Sie Ihre Frage in die gratis Sprechstunde mit. Wer die Pflege lieber abgibt, findet bei SEO NW die Leistung Local SEO.
- Organisation Beiträge in Ihrem Unternehmensprofil erstellen und verwalten. Google Unternehmensprofil-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Inhaltsrichtlinien für Fotos, Videos und Beiträge im Unternehmensprofil. Google Unternehmensprofil-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern. Google Unternehmensprofil-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Leistung und Statistiken Ihres Unternehmensprofils. Google Unternehmensprofil-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Tools zur URL-Erstellung: Kampagnendaten mithilfe benutzerdefinierter URLs erfassen. Google Analytics-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Wie lange bleibt ein Beitrag sichtbar?
Beiträge ohne angegebenen Zeitraum archiviert Google, wenn sie älter als sechs Monate sind. Angebote und Veranstaltungen enden mit dem Zeitraum, den Sie eintragen.
Warum ist mein Beitrag nicht freigegeben?
Google prüft jeden Beitrag nach der Veröffentlichung. Steht er auf "Nicht freigegeben", nennt Google den betroffenen Richtlinienpunkt. Ein möglicher Grund sind Telefonnummern oder E-Mail-Adressen im Text.
Kann ich Beiträge im Voraus planen?
Ja. Mit "Diesen Beitrag planen" legen Sie einen späteren Zeitpunkt fest, und für regelmäßige Beiträge gibt es Wiederholungen wöchentlich, monatlich oder nach eigenem Zeitplan.
Sieht man Beiträge auch ohne bestätigtes Profil?
Nein. Solange das Profil nicht bestätigt ist, bleibt ein Beitrag auf "Ausstehend" und ist nicht öffentlich sichtbar.
Darf ein Hotel Angebote posten?
Nein. Hotels dürfen laut Google keine Beiträge vom Typ Angebot erstellen und in Beiträgen keine Angebote, Werbeaktionen oder Rabatte erwähnen oder verlinken.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.


