Lokale Suche funktioniert nicht für alle Gewerbe gleich. Nicht jedes Gewerbe wird überhaupt mit einem Ortsnamen gesucht – und wo das so ist, ist lokale Sichtbarkeit nicht der Hebel. Für den Bergbau kommt hinzu: die Rohstoffe und die Abnehmer.

Was eingetippt wird

Für den Bergbau kommen diese Muster vor: Rohstoff plus Region.

In keinem dieser Muster kommt ein Ortsname vor. Gesucht wird nach Eignung, nicht nach Nähe – und wer hier auf lokale Sichtbarkeit setzt, setzt auf den falschen Hebel.

Welches Feld hier entscheidet

Die Rohstoffe und die Abnehmer. Beides ist bekannt und wird nicht über eine Suche gefunden.

Das Profil hat hier trotzdem eine Aufgabe, nur eine andere: Es belegt den Standort gegenüber Nachbarschaft, Bewerbern und Behörden. Es gewinnt keine Kundschaft, und es soll es auch nicht.

Der Nachweis dahinter

Verlangt wird: Betriebsplanzulassung durch die Bergbehörde nach dem Bundesberggesetz.

Diese Angabe gehört ins Profil, nicht weil sie wirbt, sondern weil sie geprüft wird – von Kundschaft, die wissen will, mit wem sie es zu tun hat.

Wo der Eintrag Gewicht hat

Nicht jedes Verzeichnis wiegt gleich viel. Für den Bergbau zählen vor allem die Verzeichnisse der Bergbehörden und die Industrie- und Handelskammer.

Ein gepflegter Eintrag in einem zuständigen Verzeichnis wiegt mehr als zehn in allgemeinen Sammelportalen – vorausgesetzt, die Angaben stimmen mit dem Unternehmensprofil überein.

Woran es meistens liegt

Sichtbarkeit mit Absatz zu verwechseln. Das Profil dient hier der Nachbarschaft und den Bewerbern.

Und der Ort?

Diese Seite beschreibt, was für den Bergbau gilt – unabhängig davon, wo der Betrieb sitzt. Was am Standort dazukommt, steht auf der Seite der jeweiligen Stadt: Einwohnerzahl, Nachbarorte, Ortsteile, Postleitzahl und Vorwahl.

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