Lokale Sichtbarkeit sieht in jedem Gewerk anders aus. Nicht jedes Gewerbe wird überhaupt mit einem Ortsnamen gesucht – und wo das so ist, ist lokale Sichtbarkeit nicht der Hebel. Für Softwarehäuser kommt hinzu: die Branche, für die entwickelt wird.

Was eingetippt wird

Für Softwarehäuser kommen diese Muster vor: Fachbegriff plus Branche, „Individualsoftware" und „Software für [Branche]".

In keinem dieser Muster kommt ein Ortsname vor. Gesucht wird nach Eignung, nicht nach Nähe – und wer hier auf lokale Sichtbarkeit setzt, setzt auf den falschen Hebel.

Welches Feld hier entscheidet

Die Branche, für die entwickelt wird. Der Standort spielt keine Rolle – gesucht wird nach der Fachlichkeit.

Das Profil hat hier trotzdem eine Aufgabe, nur eine andere: Es belegt den Standort gegenüber Nachbarschaft, Bewerbern und Behörden. Es gewinnt keine Kundschaft, und es soll es auch nicht.

Wo der Eintrag Gewicht hat

Nicht jedes Verzeichnis wiegt gleich viel. Für Softwarehäuser zählen vor allem die Fachverzeichnisse der Branche und die Industrie- und Handelskammer.

Ein gepflegter Eintrag in einem zuständigen Verzeichnis wiegt mehr als zehn in allgemeinen Sammelportalen – vorausgesetzt, die Angaben stimmen mit dem Unternehmensprofil überein.

Woran es meistens liegt

Auf lokale Suche zu setzen, die es hier nicht gibt. Ein Softwarehaus wird nach seinem Fachgebiet gefunden, nicht nach seiner Stadt.

Und der Ort?

Diese Seite beschreibt, was für Softwarehäuser gilt – unabhängig davon, wo der Betrieb sitzt. Was am Standort dazukommt, steht auf der Seite der jeweiligen Stadt: Einwohnerzahl, Nachbarorte, Ortsteile, Postleitzahl und Vorwahl.

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