Was lokale Sichtbarkeit trägt, hängt am Gewerk. Nicht jedes Gewerbe wird überhaupt mit einem Ortsnamen gesucht – und wo das so ist, ist lokale Sichtbarkeit nicht der Hebel. Für KI-Unternehmen kommt hinzu: der Anwendungsfall.
Was eingetippt wird
Für KI-Unternehmen kommen diese Muster vor: Anwendungsfall plus Branche und „KI-Beratung".
In keinem dieser Muster kommt ein Ortsname vor. Gesucht wird nach Eignung, nicht nach Nähe – und wer hier auf lokale Sichtbarkeit setzt, setzt auf den falschen Hebel.
Welches Feld hier entscheidet
Der Anwendungsfall. Ohne ihn ist die Leistung nicht beschreibbar und wird auch nicht gesucht.
Das Profil hat hier trotzdem eine Aufgabe, nur eine andere: Es belegt den Standort gegenüber Nachbarschaft, Bewerbern und Behörden. Es gewinnt keine Kundschaft, und es soll es auch nicht.
Wo der Eintrag Gewicht hat
Nicht jedes Verzeichnis wiegt gleich viel. Für KI-Unternehmen zählen vor allem die Fachverzeichnisse der Branche und die Industrie- und Handelskammer.
Ein gepflegter Eintrag in einem zuständigen Verzeichnis wiegt mehr als zehn in allgemeinen Sammelportalen – vorausgesetzt, die Angaben stimmen mit dem Unternehmensprofil überein.
Wer Systeme mit personenbezogenen Daten betreibt, unterliegt der Datenschutz-Grundverordnung; für bestimmte Anwendungen kommen die Pflichten der europäischen KI-Verordnung hinzu.
Woran es meistens liegt
Eine Technologie zu verkaufen statt eines Ergebnisses. Gesucht wird nach dem Ergebnis.
Und der Ort?
Diese Seite beschreibt, was für KI-Unternehmen gilt – unabhängig davon, wo der Betrieb sitzt. Was am Standort dazukommt, steht auf der Seite der jeweiligen Stadt: Einwohnerzahl, Nachbarorte, Ortsteile, Postleitzahl und Vorwahl.
Dieses Portal gehört SEO NW, Alexander Müller, Bertingen. Es verkauft die Leistung, die es hier beschreibt.