Kein Gewerbe wird auf dieselbe Weise gesucht wie das nächste. Nicht jedes Gewerbe wird überhaupt mit einem Ortsnamen gesucht – und wo das so ist, ist lokale Sichtbarkeit nicht der Hebel. Für die Metallindustrie kommt hinzu: Verfahren, Werkstoffe und Zertifizierungen.

Was eingetippt wird

Für die Metallindustrie kommen diese Muster vor: Verfahren plus Werkstoff und Bauteil plus Norm.

In keinem dieser Muster kommt ein Ortsname vor. Gesucht wird nach Eignung, nicht nach Nähe – und wer hier auf lokale Sichtbarkeit setzt, setzt auf den falschen Hebel.

Welches Feld hier entscheidet

Verfahren, Werkstoffe und Zertifizierungen. Danach wird ausgeschrieben, nicht nach Nähe.

Das Profil hat hier trotzdem eine Aufgabe, nur eine andere: Es belegt den Standort gegenüber Nachbarschaft, Bewerbern und Behörden. Es gewinnt keine Kundschaft, und es soll es auch nicht.

Wo der Eintrag Gewicht hat

Nicht jedes Verzeichnis wiegt gleich viel. Für die Metallindustrie zählen vor allem die Fachverzeichnisse der Zulieferindustrie und die Industrie- und Handelskammer.

Ein gepflegter Eintrag in einem zuständigen Verzeichnis wiegt mehr als zehn in allgemeinen Sammelportalen – vorausgesetzt, die Angaben stimmen mit dem Unternehmensprofil überein.

Woran es meistens liegt

Den Betrieb wie einen Handwerksbetrieb zu beschreiben. Das lokale Gegenstück ist der Metallbauer, und das ist ein anderes Geschäft.

Und der Ort?

Diese Seite beschreibt, was für die Metallindustrie gilt – unabhängig davon, wo der Betrieb sitzt. Was am Standort dazukommt, steht auf der Seite der jeweiligen Stadt: Einwohnerzahl, Nachbarorte, Ortsteile, Postleitzahl und Vorwahl.

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